David Holzinger wird als Gastdirigent des ASO Wien im November zwei Konzerte dirigieren. Kurz darauf wird er bereits zum zweiten mal als Assistent von Gustav Kuhn bei den Tiroler Festspielen in Erl die musikalische Leitung der Regieproben von Giuseppe Verdis „La Traviata“ übernehmen. Im Sommer 2016 war er bereits an der Einstudierung von Rossinis letzter Oper „Guillaume Tell“ beteiligt, wo er ebenso alle Regieproben dirigierte.

 

Im April dirigierte er erfolgreich mehrere Konzerte mit dem Amsterdam Chamber Orchester auf einer einmonatigen Tournee nach China, was kurze Zeit später zur Wiedereinladung führte. Bereits im Oktober assistierte er dem Chefdirigenten des Orchesters, Peter Santa, auf einer weiteren Tournee nach Chengdu mit Gustav Mahlers „Lied von der Erde“.

 

Anfang des Jahres 2016 debütierte er als Gast beim Orchester der Konzertvereinigung Wien im Berio-Saal des Konzerthauses Wien.

 

Im Mai 2016 wurde er vom RNCM in Manchester zur Teilnahme an einer Meisterklasse mit Clark Rundell eingeladen, wo er mit Mitgliedern der Manchester Camerata zusammenarbeiten konnte. Eine Wiedereinladung folgte für das Frühjahr 2017.

 

Als Teilnehmer mehrerer Meisterklassen erhielt er wichtige Anreize von Lehrern wie Nicolás Pasquet, Mark Stringer, Johannes Schlaefli, Christian Kluttig und Peter Gülke. Abschlusskonzerte und Proben dirigierte er mit Orchestern wie den Salzburg Chamber Soloists, dem Vilnius State Symphony Orchestra, der Mährische Philharmonie Olmütz, dem Rousse Philharmonic Orchestra und der Filarmonia de Stat Sibiu.

 

David Holzinger studierte Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden bei Christian Kluttig und Steffen Leißner. Im Zuge seines Studiums arbeitete er mit Orchestern wie dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau, der Elblandphilharmonie Sachsen, der Neuen Lausitzer Philharmonie, der Erzgebirgischen Philharmonie Annaberg/Aue und der Landeskapelle Eisenach zusammen.

 

Im Frühjahr 2015 war David Holzinger Studienleiter der hochschulinternen Opernproduktion von Scott Joplins „Treemonisha“ und Assistent des künstlerischen Leiters Franz Brochhagen, mit der er im April am kleinen Haus des Dresdner Staatsschauspiels debütierte. In weiteren Konzerten kollaborierte er mit der Landeskapelle Eisenach und der Erzgebirgischen Philharmonie Annaberg/Aue,  mit der er im Rahmen seines Abschlusses 2015 sein Debüt gab.

 

Sein Dirigierstudium begann er bei Maximilian Cencic am Konservatorium für Musik und dramatische Kunst in Wien, das er 2013 den Diplomstudiengang abschloss. In dieser Zeit prägten ihn nicht nur die Erfahrungen als Dirigent sondern auch als Streicher im Orchester des Konservatoriums.

 

Sein Engagement als Dirigent und seine Erfahrung als Streicher brachten ihm die Position des Chefdirigenten des TU-Orchesters Dresden, sowie des Kammerorchesters der Musikschule Dresden ein, die er bis zum Ende seiner Studienzeit beibehielt.