Landesjugendchor Rheinland-Pfalz

Gioachino Rossini’s „Petite Messe solennelle“ war eines seiner letzten Werke und entstand erst lange nach seiner intensiven Schaffensperiode. Er komponierte sie, neben einer Vielzahl kleiner, von ihm ironisch als „Sünden des Alters“ bekannte Stücke als „… die leider letzte Todsünde meines Alters“ (so Rossinis Aufschrift auf dem zweiten Titelblatt).

Der Landesjugendchor Rheinland-Pfalz lud David Holzinger ein, dieses geistliche Spätwerk in zwei Konzerten zur Aufführung zu bringen.

Die Gesangssolisten zählen zu den gefragtesten ihres Fachs und sind Ensemblemitglieder bzw. Gäste an der Oper Frankfurt, Freiburg, der Staatsoper Hamburg und der Oper Stuttgart.

Die junge Pianistin Aurelia Shimkus – „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ und neben vielen anderen Auszeichnungen, Preisträgerin des „Kissinger Klavierolymp“ und Stipendiatin der „Mozart Gesellschaft Dortmund“ – teilt sich den Klavierpart mit dem Pianisten, Komponisten und Dirigenten Julian Mörth. Am Harmonium Petra Morath-Pusinelli – Solistin, Organistin, Korrepetitorin namhafter Chöre und Orchester, darunter der Bachchor Mainz und die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und Lehrbeauftragte für Korrepetition an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Gioachino Rossini – „Petite Messe solennelle“

SopranKatharina Ruckgaber

AltSophie Wenzel

TenorBernhard Berchtold

BassJohannes Kammler

Klavier – Aurelia Shimkus, Julian Mörth

Harmonium – Petra Morath-Pusinelli

Landesjugendchor Rheinland-Pfalz

Dirigent – David Holzinger


Dirigierkurs bei Jorma Panula

Jorma Panula ist international einer der gefragtesten Gastdirigenten und Lehrer in Dirigentenmeisterklassen. Darunter in Paris, London, Amsterdam, Moskau, New York, Tanglewood, Aspen, Ottawa und Sydney. Er war Lehrer und Mentor einer erfolgreichen finnischen Dirigentengeneration, zu der unter anderen Esa-Pekka Salonen, Mikko Franck, Sakari Oramo, Jukka-Pekka Saraste, Osmo Vänskä und Klaus Mäkelä zählen.

Aus einer Vielzahl von Bewerbern wurden David Holzinger und acht weitere Teilnehmer ausgewählt, um bei einer einwöchigen Dirigentenmeisterklasse ein anspruchsvolles Programm zusammen mit dem MÁV-Orchester Budapest einzustudieren.

Das Abschlusskonzert fand am 28. August im großen Festsaal des Nationalmuseums Budapest statt.

Programm

W. A. Mozart – Ouvertüre zur Oper „Don Giovanni“

J. Sibelius – Symphonie Nr. 5

F. Liszt – Prometheus

P. I. Tschaikowski – Symphonie Nr. 5


Obonya – der „Egmont“

Das Beethoven plus Festival 2021 konnte nach der Corona bedingten Pause diesen Sommer endlich wieder seine Pforten öffnen. Neben internationalen Star-Solisten wie Ariane Haering, Benjamin Schmid und Matthias Bartolomey mit dem Beethoven Tripelkonzert in der Woche zuvor, erklang am 10. August eine Seltenheit in Superlative.

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Eroica – Bonaparte – Prometheus

Egmont – Unterdrückung – Großinquisition

Seine 3. Symphonie „Eroica“ und die Musik zu Goethes Trauerspiel „Egmont“ huldigen der Märtyrer und Ideale der französischen Revolution. Nicht Bonaparte, sondern die Demokratie war es, wofür Ludwig van Beethoven stets an der Seite der Unterdrückten stand. Das Finale steht im Zeichen der höchsten Werte der Menschheit, des göttlichen Feuers der Kunst, Freiheit und Wissenschaft, des Spenders Prometheus, der für seine Liebe zu den Menschen gemartert wurde.

Die Schauspielmusik zu Johann Wolfgang von Goethes Trauerspiel, übersetzt in den feinsinnigen wie durchschlagskräftigen Deklamationstext von Franz Grillparzer, gelesen vom österreichischen Schauspieler und Salzburger Festspiele Jedermann Cornelius Obonya, entfaltete ihre volle Wirkung im Herzen Österreichs – Bad Aussee. Im Anschluss dirigierte der Festivalleiter und Initiator Karolos Trikolidis Beethovens „Eroica“.

Musik zu Johann Wolfgang von Goethes Trauerspiel „Egmont“, Op. 84

SprecherCornelius Obonya

SopranSophia Kyanidou

Europe United Festival Orchester

Dirigent – David Holzinger


Open Air Operngala

Die Festung „Baba Vida“ – am Ufer der Donau – war im Mittelalter die Hauptverteidigungsanlage von Vidin, einer Stadt hoch im Nordwesten Bulgariens.

In der Kühle der alten Burgmauern und unter freiem, abendlichen Sommerhimmel, fand am 09. Juli 2021 eine Musik-Gala mit bekannten Duetten, Arien und Terzetten aus noch bekannteren Opern statt. Die Sinfonietta Vidin spielte unter der Leitung von David Holzinger Werke von Giuseppe Verdi, Umberto Giordano, Giacomo Puccini, Francesco Cilea, Georges Bizet und Pietro Mascagni und wurde gestaltet von namhaften bulgarischen Solisten, die ihre internationale Konzerttätigkeit unterbrachen, um sich in ihrem Heimatland zu diesem einzigartigen Ereignis einzufinden.

Solisten

Sopran Gabriela Georgieva

Mezzo SopranIvanka Ninova 

BaritonKiril Manolov

TenorValeri Georgiev

TenorMihail Mihaylov

TenorBoris Taskov


Debut mit Sofia Philharmonic

Die turbulente Zeit der Pandemie brachte unverhofft das Debut mit dem Sofia Philharmonic Orchestra. Als Einspringer von Maestro Sascha Götzel – dem regelmäßigen Gastdirigenten des Sophia Philharmonic Orchestra – wurde David Holzinger nach Bulgarien berufen, um für den kurzfristig verhinderten Dirigenten ein Konzert zu übernehmen. Gemeinsam mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker als Gastsolisten, feierte er dieses gelungene Debut.

Das Konzert fand am 16.05.2021 in der „Bulgaria Hall“, dem großen Konzertsaal in Sofia statt.

W.A. Mozart – Ouverture zur „Zauberflöte“, die Arien „Voi che sapete“ und „Parto, ma tu ben mio“

W.A. Mozart – Konzert für Flöte und Orchester Nr. 1 in G-Dur, KV 313

I. Eröd – Konzert für Viola und Orchester, Op. 30

A. Zemlinksy – 6 Gesänge nach Gedichten von Maurice Maeterlinck, Op. 13

Solisten

Mezzo SopranSvetlina Stoyanova

FlöteKarin Bonelli

ViolaRobert Bauerstatter